PRO FUN MEDIAFILMVERLEIHprŠsentiert ab 16. September 2004 im Kino:GOLDFISH MEMORYWas sich liebt, das checkt sich!Eine romantische KomšdieBuch und Regie: Liz GillDokumentinhalte: Inhalt (lange Version), Inhalt (kurze Version), Making of, Die Finanzierung, Das Irish Filmboard als Retter, Produktionsbeginn, Der Dreh, Das Casting, Der Drehtag, Die LichtverhŠltnisse, Drehen auf Video, Kamera und Sound, Die Postproduction, Der Endschnitt, Die Korrekturen, Final Cut Pro - ein letztes Mal, Die Endmischung, Der Soundtrack, Bossa Nova von Carlos Antonio Jobim, Richie Buckley, Besetzung, Stab, Produktionsfirmen, Auszeichnungen, Kurzbiografien: Red, Kate, David, Clara, Larry, Isolde, Tom, Angie, Conzo, RenŽe, Helen, Rosie, Liz Gill (Drehbuch & Regie)Inhalt (lange Version)Eine schicke Lounge am Hafen von Dublin.Hier sitzen sie, die, die sich verlieben wollen, kšnnen und sollten. Und hier schwimmen sie, in einem Kugelglas auf den Bartresen, die Goldfische, die ein Erinnerungsvermšgen von drei Sekunden haben.Wie wŠre das eigentlich beim Menschen, wenn er sich immer neu verlieben kann, ohne TrŠnen und Herzschmerz? Ist es dann eigentlich immer wieder das erste Mal?Clara ist zwar schon lŠnger als drei Sekunden mit Tom zusammen, aber das Leben liebt sie mehr. Wie ist es wohl, die Liebe zu Frauen? Ganz unterschiedlich als zu MŠnnern, oder geht doch beides gleichzeitig? Und ist das dann die freie Liebe?Und wŠhrend Tom ihr Gedichte von Rilke rezitiert, kŸsst er wenig spŠter eine andere.Isolde. Jung, blond, sexy, wieder eine Studentin aus seinem Kurs.Angie hingegen ist anders. Sie und ihr Beruf als Fernsehjournalistin sind eins: wachsam, attraktiv, konsequent und immer auf der Suche nach der Story des Lebens. Die findet sie am traditionellen St. Patrick Umzug in der Gestalt von Clara.Clara, die laszive, Unschuld mimende Kunststudentin und Angie, die Ÿberzeugte und Ÿberzeugende, zielgenaue Journalistin. Man verabredet sich im Ladies Club von Dublin, trinkt einen Cocktail, fragt nach der Beziehung des anderen, trinkt noch einen Cocktail und erwacht schlie§lich gemeinsam im Bett.Tom zieht die ãRilkes-Gedichte-sind-die-pure-Liebe" Nummer jetzt mit Isolde durch. Auch hier ein Kuss, ein Treffen zum Essen, Clubbing um Mitternacht und das obligatorische, gemeinsame FrŸhstŸck.Und Red, Angies bester Freund, kommt, allerdings auf Umwegen, auch zu seinem Date. Unter ziemlich misslichen UmstŠnden lernt er David, den Barmann kennen. Und auch hier das gleiche Spiel. Man trifft sich zufŠllig in einer Bar, ein Bier, vielleicht noch ein Tequila. Man singt auf der Strasse. Die Nacht ist lang, was soll«s, der anschlie§ende Kuss auch.Alle verlieben sich stŠndig. Und alles geschieht genauso, wie man es will, sich wŸnscht, oder doch ganz anders.Angie will Kinder, Clara sucht lieber das Weite und die freie Liebe.Isolde mšchte eine leichte, lockere und unbeschwerte Beziehung. Hauptsache Spa§!Den genau hat Tom auch, aber parallel tickt seine biologische Uhr und so ist die blonde Studentin ganz schnell die Liebe seines Lebens.David, der SchŸchterne und VertrŠumte, lŠsst seine Freundin Rosie immer noch im Unklaren darŸber, wer er wirklich ist und besonders, was der Grund fŸr seine langen NŠchte sind.So findet Angie mit einer Flasche Tequila und unendlichen FlŸchen auf Frauenwelt Trost bei Red, der alle MŠnner auch ganz gern zum Teufel schicken wŸrde. Clara lŠsst sich von ihrem Freund Conzo und seinen Hymnen auf die Freiheit des Menschen und besonders der Liebe beeindrucken und Tom flŸchtet sich in die Lyrik, in das schwerlich vorankommende Verfassen von Gedichten, in seine eigene Welt.Was ist Liebe? Und will man Liebe.Was ist eine Romanze und will man das der One Night Stand auch noch am nŠchsten Tag bleibt?ãGoldfish Memory" zeigt immer wieder in bestens komponierten Bildern einige Stadtansichten von Dublin, die Industrie- und Hafenstadt, kalt und rau und zugleich kraftvoll und frisch. Und man erkennt die vielen BrŸcken Ÿber den Fluss Liffey, die das Stadtbild prŠgen und die alle Verliebten bauen, um doch noch zueinander zu finden.Das Clara Isolde attraktiv findet, Tom mit der Akademikerin RenŽe mehr als nur die Liebe zu Rilke Gedichten verbindet und Red entgegen seiner lŠssigen Art David hinterher lŠuft ist daher noch nachvollziehbar.Aber wie kšnnen 13 Schwangerschaftstests bei Angie positiv ausfallen? Unbefleckte EmpfŠngnis, WŸnsche werden Wirklichkeit oder war der letzte Tequilla mit ihrem Freund Red genau einer zuviel?Und was denken wohl die Goldfische in diesem Augenblick?Mit ãGoldfish Memory" erwacht das Thema Liebe zu neuem Leben. Denn wenn es passieren sollte, dann passiert es und passiert und passiert und passiert.Am Anfang des Films fragte Clara: ãWas ist Liebe?"Am Ende des Films wei§ man es.ãGoldfish Memory"- Das ist Liebe! Inhalt (kurze Version)Alle verlieben sich. StŠndig. Immer wieder aufs Neue. Ungebremst, leidenschaftlich oder abgeklŠrt. Dann kommt die Wirklichkeit ins Spiel. Ist es Liebe oder nur Verlangen? Lass ich mich gehen oder gehe ich?Hier in Dublin ist es nicht anders als in jeder anderen Stadt auf dieser Welt zwischen Menschen, die das Zwischenmenschliche suchen. Und in ãGoldfish Memory" treffen sie alle aufeinander, die Lesben, die Schwulen, die ãIch-weiss-noch-nicht" und die ãDu-da-bin-ich-mir-aber-sicher".Die Startaufstellung ist interessant. WŠhrend Tom Clara liebt, erschlie§t diese mit Angie neue Horizonte. Red, der smarte Fahrradkurier, unterstŸtzt vehement das Coming out seiner Zufallsbekanntschaft. Und alle spielen sie miteinander, gegeneinander und fŸreinander ein Spiel, das jeder kennt und jeder gewinnen will. Die Liebe ist das Ziel.ãGoldfish Memory" ist voller †berraschungen, witzigen EinfŠllen und entwickelt unter der Regie von Liz Gill viel Tempo und Charme. Smart, Ÿberzeugend und hšchst unterhaltsam.Making ofEines Tages schrieb ich eine Kurzgeschichte, ãGoldfish Memory", erzŠhlt in der ersten Person mit einem Voiceover, gedacht als †berleitung zu allen beteiligten Personen. Ein befreundeter Produzent riet mir, diese Geschichte in ein Drehbuch umzuschreiben.Ich setzte mich daran, beantragte Drehbuchfšrderung vom Irish Filmboard.Eine ausgezeichnete Gruppe von jungen Schauspielern trug am 31. MŠrz 2000 diese Geschichte im Andrews Lane Theatre bei einer šffentlichen Lesung vor. Der Erfolg im Publikum war ŸberwŠltigend. Diese Geschichte entwickelte ich weiter, aber nun wurde es Zeit, einen geeigneten Produzenten zu finden, der mich unterstŸtzte.Meine Partnerin, Breda Walsh, sagte, sie wŸrde alles darum geben, mir bei diesem Projekt helfen zu kšnnen. Sie wusste nicht, was das fŸr die nŠchsten drei Jahre bedeuten sollte.Breda stellte mich einer Drehbuchautorin, Chryssy Tintner, vor, die von meiner Idee sehr begeistert war. Sie ermutigte mich, den Gedanken eines Drehbuchs weiter zu verfolgen. Parallel dazu besuchte ich die ãMoonstone Filmmaker Lab", eine Filmschule, die mir grundlegende Dinge im Drehbuchschreiben vermittelte. Hier entstand der Kontakt zu Rod Stoneman, Vorsitzender des Irish Filmboards.Seit ich den Dogma-Film ãDas Fest" von Thomas Vinterberg gesehen habe, war ich von der Idee begeistert, auf Digitalvideo zu drehen, um schlie§lich auf 35mm den Film zu finishen.Die Finanzierung stellte, wie bei jedem Film, die grš§te HŸrde dar. Das Drehbuch war fast fertig, die Szenen existierten schon, zumindest in meinen Gedanken, dennoch mussten die finanziellen Mittel stehen.Das gestaltete sich schwierig, war aber lšsbar.Die FinanzierungWir bewarben uns um eine Finanzierung beim Irish Filmboard im September 2000 und erhielten schon im Dezember einen positiven Bescheid. Eine Šu§erst gŸnstige Ausgangsposition, um weitere internationale Geldgeber zu kontaktieren.Im Februar 2002 besuchten wir den Filmmarkt der Internationalen Filmfestspiele von Berlin. Wir hatten einige wirkliche nette und informative Kontakte mit deutschen und dŠnischen Filmproduzenten, aber Geld fŸr die Produktion von ãGoldfish Memory" konnten wir nicht auftreiben.Gleichzeitig bewarben wir uns um finanzielle Mittel bei verschiedenen europŠischen Anstalten und Firmen, darunter ARTE/ZDF, BBC Films und amerikanischen und britischen Produzenten.Schlie§lich bekundete eine dŠnische Firma ihr Interesse und zusammen bewarben wir uns mit einem Finanzierungskonzept bei EURIMAGES. Alles sah ganz gut aus, aber unglŸcklicherweise stieg die dŠnische Produktionsfirma aus und wir waren wieder da angelangt, wo wir schon mal waren. Dann, ganz unerwartet, bekamen wir den Anruf einer anderen, sehr bekannten dŠnischen Produktionsfirma, die das Skript gelesen hatte und sich eine Mitarbeit als Koproduzenten vorstellen konnte. Aber mit der Zeit sah auch diese Firma keine Mšglichkeit, uns voll und ganz zu unterstŸtzen. Zu viele parallel laufende Projekte machten es ihr unmšglich, uns einen Produzenten an die Seite zu stellen. So mussten wir ohne sie auskommen. Die Dinge entwickelten sich denkbar gŸnstig.Das Irish Filmboard als RetterIm Herbst 2002 Šnderte sich die FŸhrungsstruktur des Irish Filmboards. Head of Production wurde Brendan McCarthy, neuer Head of Business Affairs wurde Teresa McGrane. Sie sicherten uns knapp die HŠlfte der Ÿblichen Filmfinanzierung von einer Million irischer Pfund zu. Unsere Kalkulationen lagen bei 850.000 irischer Pfund. Die Aussicht auf eine erfolgreiche und effiziente Fšrderung war gegeben, aber unsere Kalkulation war fŸr die Ÿblichen VerhŠltnisse noch zu hoch veranschlagt.Aber wo sollten wir sparen? Es gab Fixkosten, wie Bandmaterial, Miete oder so banale Dinge wie Verpflegung, die einfach feststanden. Zudem erhšhte die EinfŸhrung des Euros das veranschlagte Budget. Wir fanden einen Mittelweg, beide Seiten, wir und das Irish Filmboard zeigten sich zufrieden und endlich konnten wir mit der Arbeit an ãGoldfish Memory" beginnen.ProduktionsbeginnIm MŠrz 2002 begannen die Dreharbeiten. 24 Tage wurden veranschlagt. Dank Bredas und meiner Erfahrung in den vorangegangenen Jahren (Produktionsmanager und First Assitance des Regisseurs) konnten wir ein professionelles und engagiertes kleines Filmteam zusammenstellen. Je kleiner das Team, umso grš§er und vielfŠltiger waren die Aufgaben fŸr jeden einzelnen von uns. Aber das Drehbuch stand, die Finanzierung auch und so konnten wir von dieser Basis aus in die Vorbereitungen zum Dreh von ãGoldfish Memory" gehen.Anhand der Dogmafilme und den aufgestellten Regeln, suchten wir Drehorte, die bereits ausgestattet waren und nicht extra fŸr unseren Dreh hergerichtet werden mussten. Dasselbe galt fŸr die Schauspieler und ihrer Bekleidung. Alles sollte so natŸrlich und realistisch wie mšglich sein. Wir hatten uns viel vorgenommen. Eine der Schwierigkeiten war, dass Drehs an šffentlichen PlŠtzen stattfinden sollten. Das hie§: Publikumsverkehr!Dann stellten wir unsere eigenen Regeln fŸr den Film auf: Der Kreis war ein metaphorisches Element und fand sich im Kugelglas der Goldfische wieder, genauso wie in den Bildern von Dublin. Die bevorzugten Farben waren orange, blau und grŸn. Rot und gelb waren nicht erwŸnscht. Zudem sollte jede Filmsequenz in einem flachen, tiefen oder einfach einem Ausschnittswinkel gedreht werden.So erreichten wir einen visuellen †berbau und das machte es uns einfach, diesen chaotischen Dreh zu Ÿberstehen. Die meiste Zeit jedenfalls.Der DrehFlie§end, leicht schwimmend - in Anlehnung an die Bewegungen des Goldfisches wollten wir den Gro§teil des Films mit der Steadicam drehen. Aber die technische und mechanische Entwicklung in diesem Bereich der DV Kameras war noch nicht ganz ausgereift. Einen Low-Budget-Look wollten wir vermeiden, dieses verwackelte Bild einer Kamera.Au§erdem sollte alles grš§er aussehen, als die Produktionskosten es vermuten lassen wŸrden. Unser Kameramann Ken Byrne machte den Vorschlag, die Kamera auf dem Stativ zu lassen und vielmehr die Bildkomposition in den Mittelpunkt zu rŸcken. Daraus kšnnte sich ein einheitlicher, visueller Stil entwickeln und zudem die Arbeit am Set wesentlich erleichtern. Auch der Tonmann hŠtte es leichter im Umgang mit dem Mikrofon, wŸsste er doch immer, wo die Šu§erste rechte Ecke des Bildes sei, und so kšnnte er entsprechend mit den Kamerabewegungen mitgehen.Eigentlich konnten wir uns nicht mit dem Gedanken anfreunden, ein Dolly fŸr die Kamera stŠndig zu benutzen. Der Transport, der Auf- und Abbau der Schienen, noch eine Person, die speziell nur dafŸr verantwortlich war- das alles lie§ uns vermuten, dass wir fŸr den angedachten Look des Films eine Menge Abstriche wŸrden machen mŸssen.Ein Film von May Miles Thomas, ãOne Life Stand", Ÿberzeugte uns. Der Rhythmus eines Films entsteht im Schneideraum, nicht durch den aufwŠndigen Einsatz eines Dollys.An bestimmten Drehorten nahmen wir die Kamera auf die Schulter. In zwei Einstellungen benutzten wir einen Rollstuhl, aber generell, und das ist nur der Erfahrung und dem guten Auge von unserem Kameramann Ken Byrne zu verdanken, verzichteten wir auf unnštige Spielereien. SpŠter, im Schnitt, merkten wir, dass unsere Entscheidung richtig war.Das CastingDas Casting war vielleicht das lustigste im gesamten Vorbereitungsprozess. Wir wollten unbedingt Sean Campion als Tom besetzen, aber wir merkten, dass ein CastingbŸro notwendig war, um auf unsere Anfragen wenigstens eine Reaktion zu bekommen. Mit der professionellen Agentur ãMoiselle Casting" hatte Liz Gill schon fŸr ihren ersten Film zusammen gearbeitet. Zur selben Zeit arbeiteten sie fŸr den berŸhmten Regisseur Joel Schumacher, aber sie behandelten uns mit der gleichen Aufmerksamkeit und ProfessionalitŠt, obwohl wir sie wahrlich nicht mit Problemen und ungŸnstigen Voraussetzungen verschonten. Eine unbekannte Regisseurin, wenig Geld, ein chaotisches Projekt - und dabei hing gerade von der Besetzung einiges ab. ãMoiselle Casting" arbeitete mit †berzeugungskraft und Ausdauer. Flora Montgomery (Angie) war die nŠchste Schauspielerin an Bord. Ein gro§es Risiko fŸr sie. Der Part einer Lesbe, die Arbeit mit zwei všllig Unbekannten hinter der Kamera, wenig Geld und das alles noch gedreht auf Video. Das kšnnte ein Desaster werden!Aber schnell hatten wir auch den Rest der von uns gewŸnschten Darsteller zusammen und auch spŠter haben wir nie irgendwelche Beschwerden gehšrt.Der DrehtagDer Drehtag sah im Allgemeinen wie folgt aus. Jeder fand sich morgens am St. Brendans Krankenhaus in Grangegorman, Dublin, ein. Es gab ein FrŸhstŸck, der Bus wurde mit dem Filmequipment beladen und die Crew obendrauf. Alle und alles in einem Wagen: Sound- und Kameraausstattung, Kabel, Kisten, die Schauspieler, Kleidung. Sogar ein BŸgelbrett war immer dabei. Wir fuhren zum ausgewŠhlten Drehort, warteten und drehten und warteten wieder. Zur UnterstŸtzung hatten wir noch einen Fahrdienst eingerichtet, der flexibel die Schauspieler den ganzen Tag Ÿber transportieren konnte. Zur Mittagszeit begaben wir uns in ein nahe gelegenes Restaurant, sa§en an einem warmen Ort und hatten eine Stunde Pause. Das dŠmpfte zeitweise die Meutereiabsichten aller Beteiligten.Manchmal drehten wir an einem Tag an sieben verschiedenen Orten. Das war nur aufgrund unseres kleinen Produktionsteams mšglich.Aber der Druck, mšglichst effizient, Kosten senkend und schnell zu drehen war uns allen anzumerken.Die LichtverhŠltnisseEine Standardcrew hat Elektriker und Lichtsetzer in ihrem Team. Wir nicht! Wir wollten nur mit dem natŸrlichen, uns zu genau diesem Zeitpunkt zur VerfŸgung stehenden Licht drehen. Keine Generatoren, kein kŸnstliches Licht - das war die Devise. Ein oder zweimal gab es Situationen, wo wir kleine Lampen zusŠtzlich einsetzen mussten, etwa bei Nacht- oder Taxiaufnahmen. Das war es dann aber auch schon.So wundervoll und bedeutend es auch sein muss, mit Menschen zu arbeiten, die sich ausschlie§lich um die LichtverhŠltnisse kŸmmern; wir konnten und wollten es nicht.Die DV-Kamera macht auch noch bei geringen LichtverhŠltnissen exzellente Bildaufnahmen und das war fŸr unsere Arbeit und fŸr die Handlung von ãGoldfish Memory" mehr als ausreichend.Drehen auf VideoDer Dreh auf Video hat gegenŸber dem Dreh auf 35mm Film einige Vorteile und bietet insgesamt eine Vielzahl von Freiheiten. Sicher muss der Regisseur diszipliniert genug sein, Takes kompetent und rasch auswŠhlen zu kšnnen aus, sagen wir mal im Schnitt 40 Takes.Aber die Vorteile liegen eindeutig auf der Hand. Schauspieler kšnnen sehen, wie die Szene aussieht und sie noch einmal spielen bzw. ãŸberspielen". Parallel dazu kann der Regisseur verschiedene Szenen anbieten, ohne finanziell direkt und vorschnell in andere Dimensionen zu sto§en. Und in schwierigen FŠllen, nŠmlich beim Dreh mit Kindern, Goldfischen oder Tieren ist die Arbeit mit der DV Kamera einfach stressfreier. Man kann die Kamera laufen lassen und abwarten. Entscheidender Vorteil der DV-Kamera ist ihr unsichtbares Auftreten. In der …ffentlichkeit, in Pubs oder beim Strassendreh ist der unkonventionelle und schnelle Einsatz nicht zu unterschŠtzen. WŠhrend das wirkliche Leben weitergeht, dreht die Kamera mit. Nichts muss extra eingerichtet werden, alles so natŸrlich wie sonst auch.NatŸrlich ist die Arbeit auch risikoreich und wenn man sich zu der Arbeit mit einer DV-Kamera entschlie§t hat das natŸrlich viel mit der persšnlichen Einstellung zu tun. Aber der unermŸdliche Einsatz des Teams und eine gehšrige Portion GlŸck erleichterte unsere Arbeit ungemein und brachte unseren Film ãGoldfish Memory" dahin, wo er heute steht.Wir drehten 24 Tage, jeden Tag ungefŠhr zehn Stunden mit Ÿber zwanzig Einstellungen und knapp fŸnf reinen Filmminuten. Keiner der Schauspieler wurde mit mehr als zwšlf Tagen veranschlagt. Liz Gill arbeitete als Regisseurin und gleichzeitig als ihre eigene Assistentin und Breda Walsh als Produktionsmanagerin. Das belastete beide, aber irgendwie haben sie das mit der Zeit schon hingekriegt.Wenn man fast nichts hat, was man ausgeben kann, dann ist es schšn zu sehen, dass Menschen nichts erwarten und doch unheimlich Ÿberrascht sind von dem vorliegenden Ergebnis. Das gesamte Schauspielensemble vollbrachte unter den gegebenen UmstŠnden eine wahre Meisterleistung. Fragen nach irgendwelchen Extras blieben daher auch aus. Das sie trotzdem mit soviel Energie und Leidenschaft dabei waren ist umso erstaunlicher und machte uns als Team sehr stolz.Kamera und SoundWir benutzten eine SONY DSR 500 DV-Kamera mit zwei auswechselbaren CANON Zoomlinsen, die wir in Dublin bei VFG ausliehen. Wir drehten auf SONY DV-Kassetten, die vorcodiert waren.Unser Soundspezialist, Philippe Faujas, mischte den Sound, um ihn dann via XLR in die Kamera zu spielen. Wir hatten eine Mikrofonangel und verzichteten auf die kleinen Mikros. Das war eine Šsthetische Entscheidung von Philippe himself.Bevor wir anfingen zu drehen, sagte jeder, mit dem wir Ÿber die bevorstehenden Filmarbeiten sprachen, dass wir den Ton separat auf DAT aufnehmen sollten. Auch sollten wir Sicherheitskopien anfertigen. Aber weder reichte uns die Zeit noch das Geld, um aufwŠndiges Equipment zu leihen, noch Material zusŠtzlich anzuschaffen. Es war schon ein Ÿberzeugendes Argument, dass bei einem Fehler in der Videokassette auch der Ton verloren gehen wŸrde. Wir aber dachten, dass wenn das Tape verloren geht, dann kommt es auf den Ton auch nicht mehr an.Das die SoundqualitŠt durch die Datenkompression auf dem Videotape ein wenig verlieren wŸrde, erschien uns einleuchtend, aber war denn nicht alles in dieser Produktion komprimiert? Ein anderes, drohendes Damoklesschwert sei weiterhin ein Tonteam, das stŠndig die Bewegungen der Kamera einschrŠnken wŸrde, weil es direkt mit dieser verbunden sei. Das kann bei Arbeiten mit dem Kamerakran schon hinderlich sein; wir aber hatten uns ja schon im Vorfeld gegen technische Extravaganzen entschieden.Es blieb dabei.Der Ton wurde parallel auf die Videokassette mit aufgenommen und auch wŠhrend mancher schwieriger Phase in der Postproduction haben wir diese Entscheidung nicht bereut. Die Soundbearbeitung wurde in einer der besten Firma weltweit vorgenommen und die Endmischung in Dolby Digital klang fŸr unsere Ohren mindestens genauso, wie wir uns das vorgestellt hatten.Die PostproductionSchneiden mit Final Cut Pro 3Inspiriert von amerikanischen Independet Filmen, entschieden auch wir uns, mit Final Cut Pro zu arbeiten. Niemand zuvor hatte in Irland einen abendfŸllenden Spielfilm mit Final Cut Pro bearbeitet. Statt uns zu ermutigen, warnte man uns eindringlich.Das Programm kšnne abstŸrzen, kein ausreichender technischer Support, man kšnne nicht alle Takes digitalisieren, die bekannten Tonprobleme und noch vieles mehr. Aber unsere Entscheidung gewŠhrte uns auch einen gro§en Vorteil, denn die Kosten gegenŸber den traditionellen Schnittmethoden waren phŠnomenal gering, die Freiheit in der Nachbearbeitung umso grš§er.Wir arbeiteten auf einem Apple Mac G4 mit vorinstalliertem Final Cut Pro 3 System und einer kompletten Ausstattung zur Nachbearbeitung. In den Anschaffungskosten von 11.000 Euro war der technische Support bereits enthalten.So konnten wir frei arbeiten, unsere ausgewŠhlten Takes online oder in hšchster Auflšsung digitalisieren und entsprechende Vorschnitte dem Irish Filmboard zur VerfŸgung stellen.Zudem erkannten wir, dass die Arbeit auf einer DV-Kamera sich im spŠteren Handling wesentlich zur Arbeit mit einer Digi-Beta-Kamera unterscheidet. Hier war kein umwandeln in Digi-SP nštig, wir konnten direkt eindigitalisieren und loslegen.Angesichts der Tatsache, dass wir genŸgend Speicherplatz besa§en, konnten wir mit nahezu allen Takes direkt arbeiten - und das alles in hšchster Auflšsung.Im Idealfall braucht man wŠhrend des Drehs einen Assistenten des Editors, der die abgedrehten und schlie§lich ausgewŠhlten Szenen Ÿber Nacht per FireWire Ÿberspielt, sodass der Editor am nŠchsten Tag damit arbeiten kann.Dermot Diskin, unser schwer geprŸfter Editor von ãGoldfish Memory", war nervšs, als er unser Guerillavorhaben mit einem viel zu niedrigem Budget erklŠrt bekam, aber am Ende gab er sich gleichzeitig Ÿberrascht und zufrieden mit dem Ergebnis. Andere, vor allen Dingen teurere Schnittsysteme wŸrden qualitativ ein ebenso gutes Ergebnis liefern. Trotzdem hoffen wir, dass in der nŠchsten Version von Final Cut Pro das exakte Schneiden von Frames verbessert wird.Sechzehn Wochen hatten wir fŸr den Schnitt berechnet. Aber durch die terminbedingte Pause von Dermot konnten wir die Zeit verkŸrzen, denn es hat sich gezeigt, dass ein physischer und psychischer Abstand dem Film durchaus gut tut. NatŸrlich ist das nicht immer mšglich, jede Produktion hat ihre eigenen Gesetze und Vorgaben, die eingehalten werden sollten und mŸssen, aber am 7. September 2002 um vier Uhr am Morgen waren wir fertig.Wir hatten ja keinen festen Abgabetermin!Testscreenings sollten uns schon wŠhrend des Films zeigen, ob wir richtig liegen. Es waren Ÿberwiegend Menschen, die nicht aus dem Filmbusiness kamen und es zeigt sich, dass ein Lacher oder ein GŠhnen mehr Ÿber den Film aussagen, als nach der VorfŸhrung Fragebogen zu verteilen.Der EndschnittEs wurde Zeit, dass die Nachbearbeitung am Sound einsetzen konnte. Der letzte Schnitt war getan, die Endfassung vom Bild her stand. Nun musste die Audiofiles in ein OMF Format gewandelt werden, um dann am ProTools bearbeitet werden zu kšnnen. Auch das hatte so bisher noch nicht in Irland stattgefunden, aber da wir technisch gut ausgestattet waren und Ardmore Sound, Dublin, genauso unkompliziert dachte wie wir, nahm der Film ãGoldfish Memory" immer mehr Gestalt an.Die KorrekturenZwar kann man einen Film mit Final Cut Pro in der Farbgebung korrigieren, aber wir sind alle wenig professionell darin und so Ÿberspielten wir den Film auf fŸnf Tapes und lie§en die Profis ans Werk. ãThe Farm", eine Postproduction Firma in Dublin, vollbrachte wahre Wunder, um die BildqualitŠt zu verbessern. Sie brachten den Film auf High-Definition Standard und spielten ihn dann auf HDCAM BŠnder wieder aus. Soeren Kloch von Hokus Bogus in DŠnemark riet uns zu diesem erfolgsversprechendem Experiment. Seine Firma brachte den Film mittels Lasertechnik auf 35mm. Das Endprodukt war eine perfekte Mischung aus der kostengŸnstigen Aufnahmetechnik und der †berspielung auf qualitativ hochwertigem Material.Final Cut Pro - ein letztes MalWŠhrend der Soundnachbearbeitung konnte Breda Walsh zuhause, am Esstisch erste Experimente mit der Musik und dem unterlegten Original Score machen. Sechs lange Wochen versuchte sie, die mšglichen Soundquellen unter die einzelnen Szenen zu legen bis am Ende schlie§lich 20 Titel den Soundtrack ausmachten. Richie Buckley, unser Komponist, gab uns erste Kostproben. Kleine Ausschnitte, mit denen wir arbeiten konnten. Dadurch, dass wir immer wieder eine neue Anordnung der einzelnen StŸcke schaffen konnten, sie neu unterlegten oder die Ideen an anderer Stelle platzierten, lernten wir viel Ÿber Musik im Film, Effekte und wie man alles auch wieder ganz anders machen kann.Die EndmischungSwiss Effects in ZŸrich arbeitete mit Hokus Bogus aus DŠnemark zusammen an den Effekten fŸr den Film, die Farbgebung und -korrektur. Im Dezember 2002 begannen wir, den Film zu mixen. Sieben Tage und die eine oder andere Nacht spŠter waren wir fertig. €nderungen lagen sowohl in Dublin als auch in ZŸrich und DŠnemark an, aber wir sahen das Ende der Nachbearbeitung schon in greifbarer NŠhe. Am 8. Januar 2003 war es dann soweit.ãGoldfish Memory" - gedreht auf Digital Video, bearbeitet mit Final Cut Pro, veredelt auf 35mm und in Dolby Digital abgemischt. Ein abendfŸllender Spielfilm fŸr 550.00 Euro.Der SoundtrackVon Anfang an hatten wir davon gesprochen, dem Film einen richtigen echten Soundtrack zu verpassen. Wir wussten, dass wir mit den zur VerfŸgung stehenden finanziellen Mitteln nicht sehr weit kommen werden. Dass wir es dennoch weiter geschafft hatten, sogar einen eigenstŠndigen Soundtrack auf die Beine zu stellen, daran hatten wir nicht geglaubt.Der Film ist ein persšnlicher Film und auch der Soundtrack hat viel mit uns und unseren Erfahrungen zu tun. Wir vermischten winzige DialogstŸcke, von denen wir dachten, dass sie den Zuschauer mitrei§en kšnnen, ihn aufmerksamer fŸr das Geschehen machen und schlie§lich begeistern.Siebzehn StŸcke mit einigen der besten KŸnstlern der irischen Independentszene blieben zum Schluss Ÿbrig, darŸber hinaus neu aufgelegte und arrangierte Songs von Carlos Antonio Jobim und unserem Komponisten Richie Buckley.Bossa Nova von Carlos Antonio JobimDie Musik von Carlos Antonio Jobim, sein Herz fŸr den Bossa Nova und nicht zuletzt sein wunderschšnes ãGirl from Ipanema" sollte sich in ãGoldfish Memory wieder finden. Obwohl die Musik teilweise schon Ÿber 30 Jahre alt ist, hat sie doch nichts von ihrem Charme, der Poesie und dem bittersŸ§em GefŸhl verloren. Diese Musik brauchten wir fŸr unseren Film. Lieder Ÿber die Liebe, Ÿber Verlust und Ÿber das Leben, die an Cole Porter erinnern und leicht und einfach klingen und doch komplex komponiert sind. Das unterstrich die Geschichte, die Charaktere und die Handlung von ãGoldfish Memory".Niemals hŠtten wir gedacht, dass wir die Songs von Jobim jemals in unseren Film einbauen kšnnten, aber ein intensiv verfasster Brief an seine Witwe genŸgte und wir durften vier seiner Songs, neu aufgenommen, verwenden.Richie BuckleyDann kam Richie Buckley, unser Filmkomponist, dazu. Ein bekannter Saxophonist und Komponist. Wir wussten, dass er qualifiziert genug war, um die WŠrme und EmotionalitŠt unseres Films eindrucksvoll und nachhaltig zu unterstreichen. Nebenbei gesagt ist auch er ein gro§er Fan von Carlos Antonio Jobim. Eine Traumkombination; besser hŠtte es nicht laufen kšnnen. Die Endfassung war fertig, Richie Buckley versammelte die besten Musiker des Landes und arrangierte die zuvor ausgewŠhlten Titel von Jobim neu und dazu noch andere Titel des Soundtracks, die sich stark an den Bossa Nova anlehnen. Die Arbeit war nicht leicht, waren doch einige Titel bisher wenig gespielt worden. Aber die Musiker gaben ihr Bestes und besonders am Schluss hšrt man die ProfessionalitŠt und das Herzblut aus den Liedern heraus. Sehr beeindruckend und anrŸhrend zugleich, denn der Soundtrack ist eines der stŠrksten Elemente in einem Film.BesetzungTom Sean CampionClara Fiona O«ShaughnessyDavid Peter GaynorAngie Flora MontgomeryRed Keith McErleanRosie Lise HeamsHelen Aisling O«NeillLarry Stuart GrahamRenŽe Jean ButlerIsolde Fiona GlascottConzo Demian McAdamEddie Joe KeeverMrs. Devine Britta SmithTaxifahrer Niall O«BrienKate Justine MitchellLucy Laura BrennanTV-Sprecher Dermot WhelanGroom Conor DelaneyVerkŠuferin Helen NortonStabDrehbuch und Regie Liz GillProduzent Breda WalshAusfŸhrender Produzent Brendan McCarthyCasting Moiselle CastingKamera Ken ByrneSchnitt Dermot DiskinOriginal Score Richie BuckleyGenre: KomšdieLŠnge: 85 MinutenProduktionsjahr: 2003Herstellungsland: IrlandErscheinungsjahr: September 2003, IrlandAb 16. September 2004 im KinoPRO-FUN MEDIAFILMVERLEIH(Frankfurt am Main)Entwickelt und produziert in Zusammenarbeit mitBord Scannan na hEireann und dem Irish FilmboardMoonstone InternationalThe FarmArdmore SoundXtra-VisionGoldfish FilmsAuszeichnungenFestival Internacional de Pe'ola / Cinema de Comedia, Spanien 2004Beste Regie19th Turin Lesbian and Gay Film Festival, Italien 2004Publikumspreis, Bester SpielfilmVerzaubert Filmfestival, Deutschland 2003Publikumspreis, Bester SpielfilmMonte Carlo Film Festival 2003Beste Schauspielerin Flora MontgomerySpezialpreis der Jury fŸr den besten SpielfilmIrish Film and Television Award, Irland 2003Nominierungen in den fŸnf wichtigsten HauptkategorienCopenhagen Gay and Lesbian Film Festival, DŠnemark 2003Preis der Jury und Publikumspreis, Bester SpielfilmCherbourg-Octeville Film Festival, Frankreich 2003Preis der Jury fŸr den besten SpielfilmIndianapolis Gay and Lesbian Film Festival, USA 2003PublikumspreisOUTFest, Los Angeles, USA 2003Publikumspreis, Bester SpielfilmEuropean Film Promotion 2003Shooting Star Award, Flora MontgomeryValladolid Film Festival, Spanien 2003Publikumspreis - Bester SpielfilmKURZBIOGRAFIEN:RedKeith McErlean ist Red, der beste Freund von Angie und nicht nur als Fahrradkurier stŠndig unterwegs. Ein verschmitzter Typ mit einem weichen Kern. Red kann zuhšren, Tequila trinken und lebt auf einem Hausboot.Die Ÿberaus erfolgreiche irische TV-Serie ãBachelor«s Walk" machte 2001 McErlean mit einem Schlag berŸhmt. Und auch im Theater fŸhlt er sich zuhause und hat hier sein eigenes, zumeist junges Publikum gefunden.KateDie ruhige abgeklŠrte Kate, die im Film schlie§lich das Herz von Angie erobert, wird von der Theaterschauspielerin Justine Mitchell gespielt. Kate ist eine athletische Person, humorvoll und strahlt mit allem und jeden um die Wette.Justine Mitchell ist Ÿberwiegend im Theater zu sehen und wurde 2001 mit dem angesehenen Irish Times Theatre Award ausgezeichnet.DavidDavid ist Mitte zwanzig, schŸchtern, irgendwie smart und zurŸckhaltend. Er wirkt leicht bedrŸckt, ja depressiv kšnnte man meinen, aber sein Zusammentreffen mit Red verŠndert sein Leben grundlegend.Peter Gaynor lebt und arbeitet in Dublin als Theaterschauspieler am Abbey Theatre und hat 2002 seine erste Hauptrolle in dem Kinofilm ãThe Abduction Club" Ÿberzeugend gespielt.ClaraClara ist Sex pur, ein wenig lasziv, kennt ihre Reize und wei§ sie auch geschickt einzusetzen. In ihren Beziehungen geht sie nicht gerade zimperlich mit ihren Partnern und Partnerinnen um.Fiona O«Shaughnessy ist am Gate Theatre in Dublin beschŠftigt, spielt aber auch gerne in Low Budget Produktionen mit. Hauptsache es ist eine Hauptrolle.LarryLarry ist Everybody«s Darling, ein Arbeitskollege von Tom und in Sachen Liebe nicht sehr entschlussfreudig. Er verbiegt sich gerne, um anderen zu gefallen, aber lange hŠlt auch er das nicht aus.Stuart Graham ist vielen aus dem preisgekršnten BBC-Fim ãAs the beast sleeps" bekannt. In ganz Irland spielt er Theater und zuletzt sah man ihn im Royal Court Theatre in London.IsoldeIsolde spielt die charmante, die unbedarfte Studentin. Schnell kann sie sich fŸr etwas begeistern, aber ebenso schnell ist sie wieder woanders unterwegs.Zuletzt spielte Fiona Glascott in Joel Schumachers ãVeronica Guerin". Ansonsten ist sie im Theater, beim Film und immer šfters in verschiedenen Rollen auch im Fernsehen zu sehen.TomTom ist UniversitŠtsdozent, um die 40, aber immer eine Idee zu jugendlich im Auftritt. Ein echter Womanizer, der bei jeder Frau versucht, mit Rilke Gedichten zu glŠnzen.Sean Campion spielt in England und Irland an verschiedenen Theatern und war mehrmals fŸr den Tony und den Olivier Award nominiert.AngieAngie ist eine Fernsehjournalistin, ein Mensch mit einem gewissen Hang zum Sarkasmus und stŠndig auf der Suche nach der Liebe ihres Lebens.Flora Montgomery ist in Irland bestens bekannt, gewann sie doch fŸr ihre Theaterarbeit einige der wichtigsten irischen Preise. Zusammen mit Aidan Quinn spielt sie in dem amerikanischen Film ãBenedict Arnold" eine Hauptrolle.ConzoConzo ist ein Alternativer durch und durch. Freie Liebe ist der Sinn seines Lebens und das versucht er auch seiner Freundin Clara zu vermitteln.Demian McAdam ist eher im Fernsehen zuhause und spielte in verschiedenen TV Serien mit. Langsam entdeckt er die Liebe zum Theater und besonders am Belfast Lyric Theatre ist er ein gern gesehener Gast.RenŽeRenŽe ist Akademikerin, abgeklŠrt und mit einer gehšrigen Portion Menschenkenntnis ausgestattet. Sie ist es auch die Tom in der Hand hat und es ist mehr als die Begeisterung fŸr Rilke, die beide zusammenfŸhrt.Jean Butler spielte die Hauptrolle in dem irischen Tanzfilm ãRiverdance" an der Seite von Michael Flatley. Weiterhin zŠhlen Gabriel Byrne, Christopher Eccleston und Derek Jacobi zu ihren bisherigen Filmpartnern.HelenHelen ist immer auf der Suche nach MŠnnern. Lebenslustig und um keine Antwort verlegen, genie§t sie ihre Auftritte und als Freundin der geschassten Rosie steht sie ihr oft mit einem guten Tipp hilfreich zur Seite.Aisling O«Neill hatte 1998 ihr FilmdebŸt in dem Film ãAccelerator", um danach direkt eine Hauptrolle in Anjelica Houstons Film ãAgnes Browne" zu spielen. Sie spielt sowohl in Dublin als auch in New York am Theater und ist dem irischen Publikum aus der TV-Serie ãFair City" bestens bekannt.RosieRosie ist Lehrerin, im Grunde ihres Herzen eine temperamentvolle Frau, aber nach au§en hin konservativ und zugeknšpft. Irgendetwas stimmt mit ihrem Freund David nicht. Und als der sie dann auch noch mit einem Mann betrŸgt, muss sie wohl oder Ÿbel ihren Lebensplan umschreiben.Lise Hearns ist vielen Iren als Eva aus der Serie ãFair City" bekannt. Sie spielte auch in der italienischen Serie ãMia forever" eine tragende Rolle und ist an verschiedenen irischen Theatern ein gro§er Star.Liz Gill (Drehbuch und Regie)WŠhrend ihrer Arbeit als Assistentin des Regisseurs in verschiedenen amerikanischen Spielfilmen, schrieb Liz Gill ein Off-Off Broadway StŸck und fŸhrte Regie in ihrem Kurzfilm ãKiss of Death". Nebenbei verfasste sie mehrere DrehbŸcher. 1996 entstand ihr erster Spielfilm ãGold in the streets". ãGoldfish Memory" ist ihr zweiter Spielfilm.2003 fŸhrte Liz Gill Regie in zwei Episoden der Fernsehserie ãThe Big Wow Wow". Zur Zeit dreht sie den Kurzfilm ãSilence", erarbeitet gerade konzeptionell eine neue irische Fernsehserie mit dem Titel ãLove is the drug". Ihr neuer Film ãApril Fools" ist eine romantische Komšdie, die sich mit dem Thema Reinkarnation auseinander setzt.